Suchmaschine Bing - Ein unterschätztes Potential?

 

 

Suchmaschine Bing findet bei Amazons Alexa AnwendungWenn man den Statistiken Glauben schenken darf, liegt der Marktanteil von Microsofts Suchmaschine Bing in Deutschland aktuell - je nach Statistik und abhängig von dem verwendeten Endgerät (Device) - irgendwo zwischen einem halben Prozent (mobile Suchanfragen) und ungefähr 12% (Suchanfragen via Desktop). Viele Internetseiten-Betreiber und Werbeagenturen sind deshalb dazu geneigt, Ihre volle Aufmerksamkeit nur der Suchmaschine Google zu widmen.
 
Natürlich scheint es auf dem ersten Blick wenig Sinn zu machen auch eine Suchmaschine zu "bedienen", die anscheinend nur ein "Nischendasein" fristet. Trotzdem möchte ich eine Lanze für die Suchmaschine Bing brechen und ein paar Punkte erläutern, die für Pflege seines Internetauftrittes bei Bing sprechen.
 
Wenn Sie eine internationale Webseite betreiben, liegt es auf der Hand, nicht nur von Ihrer nationalen Zielgruppe, sondern auch von internationalen (potentiellen) Kunden gefunden zu werden. Wenn man sich nun bewusst macht, dass der Marktanteil von Bing in den USA um die 33% liegt, offenbart sich ein mögliches Potential. Die Verbreitung von Windows 10 mit der integrierten Sprachunterstützung Cortana und dem Microsoft eigenem Browser Edge dürfte Ursache der in Amerika gewonnenen Marktanteile sein.
 
Microsoft und Apple haben weiterhin bereits im Jahr 2013 begonnen gegen den Platzhirsch Google zu kooperieren. Resultat: auch die Sprachunterstützung Siri basiert auf der Suchmaschine Bing. Gerade die wachsende Technologie der Sprachunterstützung und Smart Home Geräte agieren unter anderem auch auf die Zuhilfenahme von Bing. Ein schönes Beispiel hierfür Amazons smarter Lautsprecher Alexa. Alexa ist in Deutschland aktuell der Marktführer mit einem Anteil von über 43%. Smart Home gehört die Zukunft. Man wäre verrückt diese Entwicklung zu ignorieren.
 
Beispiel: eine typische Suchanfrage an Alexa, die schon heute von tausenden von Alexa Besitzern gestellt werden. Nehmen wir an, Sie suchen einen Webdesigner in Ihrem Heimatort (hier: Untermeitingen). Hören Sie selbst, was Ihnen Alexa zu sagen hat:
 
 
Auch wenn Sie Alexa von Amazon gefragt haben. Das Ergebnis wird von Microsofts Bing geliefert. Beeindruckend, nicht?
 
Auch aus "marketing-technischer" Sicht gibt es ebenfalls Punkte, die für die Berücksichtigung von Bing sprechen: Studien hätten ergeben - diese Aussagen sind zumindest so im Netz zu finden - dass der typische Bing User angeblich älter, zahlungskräftiger und gebildeter als ein Google-User sei. Die typischen Bing-Anwender seien zum Großteil eher Männer. Sollte diese Beschreibung mit Ihrer Zielgruppe übereinstimmen, gibt es keinen Grund nicht sofort Ihre Webseite auf Bing möglichst prominent publik zu machen. 
 
Ein weiterer Grund: Laut intellAd sind die Klickpreise bei geschalteter Werbung immer noch deutlich günstiger als bei Google AdWords.
 
Mein Resümee: die Suchmaschine Bing sollte nicht gänzlich außer Acht gelassen werden und es macht durchaus Sinn auch einen Bing Places for Business Eintrag anzulegen und zu pflegen.
 
Gerne berät Sie Reinwaldt.de wie auch Sie Ihre Firma in den Suchmaschinen und in den Sozialen Netzwerken veröffentlichen, damit auch Sie möglichst gut von potentiellen Neukunden, Geschäftspartnern oder auch neuen Mitarbeitern gefunden werden. 
 
  

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